Willkommen beim Rinderzuchtverband Vöcklabruck 












Genomische Herdentypisierung
Mit SNP-Typisierung zu mehr Zuchterfolg

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Mitgliederversammlung am 03.12.2022

Obmann Gerhard Eichstiel konnte neben zahlreichen Ehrengästen rund 200 Mitglieder in der Versteigerungshalle Regau zur Generalversammlung begrüßen. An der Spitze der Ehrengäste konnten der Obmann der Rinderzucht Austria und von Fleckvieh Austria, ÖR Sebastian Auernig, und der Direktor der Landwirtschaftskammer für Oberösterreich Mag. Karl Dietachmair begrüßt werden. Obmann Eichstiel brachte in seinem Bericht einen kurzen Rückblick über das abgelaufene Geschäftsjahr 2022. Hauptaugenmerk in der Verbandsarbeit war die Etablierung des neuen Boxensystems für Zuchtrinder. So konnten bereits im ersten Jahr die zum Ziel gesetzten Vermarktungszahlen deutlich übertroffen werden, was für die sehr gute Akzeptanz des Systems sowohl auf Käuferseite wie auch auf Verkäuferseite spricht. Sehr gut funktioniert die Zusammenarbeit mit den verbundenen Organisationen wie ZAR und Landwirtschaftskammer. Gemeinsam mit diesen wird versucht, die Interessen der Rinderbauern bestmöglich zu vertreten. Um weiterhin eine bestmögliche Betreuung der Mitgliedsbetriebe garantieren zu können, gibt es derzeit Gespräche zu weiterführenden Kooperationen mit anderen Zuchtorganisationen.

Der Geschäftsführer Franz Gstöttinger konnte einen zufriedenstellenden Rückblick über die Vermarktungszahlen geben, wenngleich die Durchschnittspreise speziell im ersten Halbjahr nicht immer zufriedenstellend waren. Sehr erfreulich war der Jahresabschluss der Milchleistungskontrolle, welcher einen deutlichen Zuwachs der Herdebuchkühe bescheinigte. Auch im Zuchtprogramm konnten Erfolge erzielt werden.

Da in den vergangenen Jahren aufgrund der Corona-Situation eine Einweihungsfeier der umgebauten Versteigerungshalle nicht möglich war, wurde eine Segnung anlässlich der Generalversammlung nachgeholt. Diese führte dankenswerterweise Dr. Herbert Seiringer, Amtstierarzt von Vöcklabruck und Diakon aus Leidenschaft, durch. Im folgenden Festreferat erläuterte Dr. Herbert Seiringer in fesselnder und humorvoller Art und Weise, was uns als Menschen ausmacht. Er gab den anwesenden Mitgliedern ein paar wertvolle Tipps mit auf den Weg, welche sicherlich zu einem besseren Verständnis und damit zu einem harmoniescheren Miteinander beitragen können.



Folgende Mitglieder wurden für besondere Leistungen geehrt:  

Betrieb mit dem besten Stalldurchschnitt: Thomas Eiersebner, Roitham  

Die beste durchschnittliche Lebensleistung als Parameter für hervorragende Wirtschaftlichkeit: Spitzer Veronika, Oberwang  
 
100.000 kg Lebensleistung: Wiener OG, Vöcklamarkt (viermal) Sulzberger Rudolf, Gampern Gröstlinger Franz, Ottnang Hauser Gerlinde u. Josef, Pfaffing Meindl Maria und Michael, St. Lorenz Kiniger Sonja, Steinbach/Ziehberg Meinhart Franz, Frankenmarkt Nöhmer Martina und Franz, St. Georgen (zweimal) Pendl Monika, Laakirchen Schwab Anton, Pöndorf Gattinger Hannes, Kirchham Mayr Thomas, Strass im Attergau Naschberger Christa u. Andreas (zweimal) Pohn Margit u. Gerhard (zweimal) Gramlinger Martina u. Alois, Vöcklamarkt Wiener Christian, Fornach Steinbichler Thomas, Aurach am Hongar Gebetsberger Markus, Seewalchen Krug Andrea u. Manfred, Vöcklamarkt Schausberger Martina u. Alois, Neukirchen/Vöckla Schachermair Anita, Timelkam Seyringer Alois, Frankenburg

Die Staatspreismedaille in Bronze wurde an die Familie Anja u. Wolfgang Huemer aus St. Georgen für ihre Erfolge bei der Rieder Messe 2021 und der Bundesfleckviehschau 2022 überreicht.
 
Ehrenpreise wurden auch an die Jungzüchter Maria Huemer, Anna Obermayr, Theresa Niedermayr und Julia Hangler für die erfolgreiche Teilnahme beim Jungzüchterbewerb anlässlich der Rieder Messe 2022 überreicht.    

Abschließend waren alle Teilnehmer zu einem Mittagessen (Premium-Rindfleisch der Österreichischen Rinderbörse) eingeladen. Die gelungene Veranstaltung fand am Nachmittag einen gemütlichen Ausklang.




Bundesfleckviehschau setzt neue Massstäbe

Eine Woche lang stand Fleckvieh Austria mit der Abhaltung des Fleckvieh-Weltkongresses in Österreich weltweit im Fleckvieh-Mittelpunkt. Das von den Teilnehmenden sehr gelobte Fachprogramm des Kongresses gipfelte in den letzten beiden Tagen im Besuch der Bundesfleckviehschau. Freistadt war am Wochenende des 3. und 4. Septembers Treffpunkt der nationalen und internationalen Fleckviehviehszene. Mit Fug und Recht kann man behaupten, dass die Bundesfleckviehschau in allen Belangen neue Maßstäbe setzte, was die Qualität der Ausstellungstiere, die Professionalität des Events und das Interesse der Besucher traf.

Preisrichten

Beeindruckender Besucherzuspruch vor Ort und virtuell
Mehrere Tausend Besucher aus mehr als 30 Nationen verfolgten an den zwei Tagen vor Ort in Freistadt das absolute Züchter-Highlight des Jahres. Großen Zuspruch und bestes Feedback erntete auch der Livestream der Schau, der von Experten der österreichischen Fleckviehzucht kommentiert wurde und an beiden Schautagen ebenfalls mehrere Tausend Interessierte vor den Bildschirmen bestens unterhielt. Am Samstagabend fand die feierliche Eröffnung, das Finale des FleckScore-Weltcups, die Nachzuchtpräsentationen, der Jungzüchterbewerb und als krönender Abschluss des Abends die Elitetierversteigerung statt.   Am Sonntag standen dann die Ausstellungskühe im Mittelpunkt. 115 Fleckviehkühe aus allen österreichischen Zuchtorganisationen wurden in 18 Gruppen präsentiert. Besonders erwähnenswert ist die erfreuliche Breite an Ausstellungsbetrieben. Die auf der Bundesfleckviehschau ausgestellten Tiere stammten aus 125 verschiedenen österreichischen Zuchtbetrieben. Auch die genetische Vielfalt des österreichischen Fleckviehs lässt sich in Zahlen ausdrücken. Die 115 Ausstellungkühe stammten von 66 verschiedenen Vätern ab.  Die Creme de la Creme der österreichischen Fleckviehzucht stand im Ring und in einem wahren Marathon rangierte Josef Zieglgänsberger, Zuchtleiter von Mühldorf und Pfaffenhofen, die Tiere, was ihm sichtlich Freude bereitete.  


Verkaufstier Grubinger Hans-Peter u. Maria

Die Bundeschampions
Gleich vorweggenommen: Der ganz große Sieger dieser Schau war Kärnten und sein WEISSENSEE. Die Bilanz von caRINDthia: 2 Bundeschampiontitel. Zur Bundessiegerin der älteren Kühe kürte Josef Ziegelgänsberger die IDAKO-Tochter WANDA von Dullnig Friedrich, Kremsbrücke, und zur Bundessiegerin jung die WEISSENSEE-Tochter ELVIRA von Lichtenegger Karin, St. Margarethen im Lavanttal. Bundesreservesiegerin der Jungkühe wurde ebenfalls eine WEISSENSEE-Tochter: MELONE von Anzengruber Florian, Pram, FIH. Der FIH fuhr mit der IVAN-Tochter HELLEN von Danner Manfred u. Monika, Tarsdorf, auch noch einen zweiten Bundesreservetitel bei den älteren Kühen ein. Bei den Kühen der mittleren Altersklasse holte die GS WERTVOLL-Tochter KAMILE von Schneidl Werner, Oberzeiring, den Bundeschampiontitel in die Steiermark und die GS DER BESTE-Tochter BALERINA von Gindl Karin, Purgstall/Erlauf, den Bundesreservesieg nach Niederösterreich.  


 GINSTER Betrieb Huemer Wolfgang u. Anja

Der RZV Vöcklabruck war mit einem Ausstellungskontingent von 3 Kühen sowie einem Jungrind für die Eliteversteigerung bei der Bundesfleckviehschau vertreten. Auch wir konnten extrem zufrieden mit dem Abschneiden beim Preisrichten sein. Wolfgang Huemer konnte mit seiner Emmerich-Tochter Glimmer einen Gruppenreservesieg Kühen mit 2 Abkalbungen holen. Diese Kuh war bereits letztes Jahr bei der Rieder Messe als Gesamtsiegerin bei den Jungkühen sehr erfolgreich. Hannes Hochroiter konnte mit seiner Remmel-Tochter Otessa nach knapper Entscheidung einen 3. Gruppenrang in der Gruppe der Kühe mit 3 Abkalbungen holen. Bereits am Samstag Abend fand die Eliteversteigerung als weiteres Highlight dieses Wochenendes statt. Die Familie Grubinger aus Zell/Moos konnte hier ein hoch-typisiertes Hashtag-Jungrind anbieten, welches sich nach langem Winkerduell ein oberösterreichischer Züchter sichern konnte. Wir gratulieren ganz herzlich allen Ausstellern zu ihren Erfolgen und bedanken uns beim Rinderzuchtverband Oberösterreich und der Fleckvieh Austria für die perfekte Organisation und Ausrichtung dieser Veranstaltung.


 GLIMMER Betrieb Huemer Wolfgang u. Anja


 OTESSA Betrieb Hochroiter Hannes u. Martina



Kälbertränkeautomaten - Broschüre der LK-OOE 

Wenn der Automat die Kälber tränkt, gilt es einiges zu beachten. Die LKOOE hat hierzu eine neue Broschüre verfasst.

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Broschüre Rindermast der LK-OOE 

Das Ziel eines Rindermastbetriebes sind zweifelsohne gesunde, frohwüchsige Tiere, die hohe Tageszunahmen erreichen und eine gute Schlachtkörperqualität liefern. Sie sind die Basis für eine wirtschaftliche Rindermast. 

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Nur aus einer fitten Kuh kommt ein fittes Kalb

Augen auf beim Trockensteher Management

Ein guter Start ins Leben ist die beste Voraussetzung für ein gesundes Kalb. Die Gesundheitsvorsorge beginnt aber nicht erst mit der Abkalbung. Schon in den Wochen davor werden viele Weichen für die Kälbergesundheit und einen guten Start in die Laktation gestellt. Grund genug, sich näher mit den Trockenstehern zu befassen.

Worauf ist zu achten?

  • Klauenpflege zum Trockenstellen: Die Kuh darf nicht lahm in die Trockenstehzeit gehen. Auch wenn sie nicht augenscheinlich lahmt, sollten die Klauen untersucht werden und eine funktionelle Klauenpflege durchgeführt werden. Lahme Kühe fressen weniger, dies zieht eine Reihe von Problemen nach sich.
  • Die Körperkondition im Auge behalten: Sind die Trockensteher zu gut konditioniert, ist es an der Zeit sich mit der Ration in den letzten 100 Laktationstagen kritisch auseinanderzusetzen.
  • Richtige Ration der Trockensteher: Diese sollte genauso einer professionellen Rationsberechnung unterzogen werden wie die Ration der laktierenden Kühe. Pansenübersäuerungen und Inbalancen im Mineralstoffbereich müssen vermieden werden, um Stoffwechselproblemen vorzubeugen. Übersäuerte Kühe bringen oft trinkschwache Kälber zur Welt. Futterreste von laktierenden Kühen sollten nicht zum Einsatz kommen. Diese wirken sich negativ auf die Eutergesundheit aus.
  • Einsatz einer Trockenstehermineralstoffmischung: Um eine gute Biestmilchqualität zu bekommen ist eine hohe Spurenelement- und Vitaminversorgung von Nöten. Dem Festliegen wird durch eine phosphorreiche Trockenstehermineralmischung vorgebeugt.
  • Stressfreie Haltung: Jede trockenstehende Kuh soll einen Fressplatz haben. Natürlich braucht jede Kuh auch einen eigenen Liegeplatz. Überbelegung von Tiefstreuabteilen ist zu vermeiden. 10 m² Liegefläche pro Kuh ist die Mindestanforderung.
  • Muttertierimpfung bei Problemen mit Rota/Coronavirus bei den Kälbern.
  • Stoffwechselvorbeugemaßnahmen gegen Milchfieber rechtzeitig ergreifen wenn es nötig ist.

Werden einige wichtige Punkte im Trockenstehermanagement beachtet, ist die Grundlage für die Geburt eines gesunden Kalbes gelegt.
Beitrag von DI Monika Gstöttinger, akad. BT, LK-OOE

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Elektronische Ohrmarke links einziehen
Für die Mehrheit der aktuell in Österreich verwendeten Stalltechniksysteme ist es erforderlich, das die elektronische Ohrmarke am linken Ohr des Kalbes angebracht wird.

Die AMA empfiehlt daher, die elektronische Ohrmarke - erkennbar am aufgedruckten WLAN-Symbol, im linken Ohr des Rindes anzubringen.  Zur Orientierung bzw. Klarstellung des linken Ohrs, ist immer von der Blickrichtung des Kalbes auszugehen.
Text: AMA   Foto: ZAR







In der Kälberaufchzucht nicht bei der Milch sparen

Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass Milchtränke zur freien Aufnahme und ein Entwöhnen erst gegen Ende des dritten Lebensmonats gesündere und leistungsfähigere Tiere bringen.

Kälber sind Säugetiere und von Natur aus auf die Verdauung von Milch eingestellt. Die vielfach noch praktizierte begrenzte Gabe von Milch in den ersten fünf Lebenswochen widerspricht einer möglichst tiergerechten Ernährung. Kraftfutter oder andere Futtermittel werden vom Kalb in den ersten Lebenswochen kaum aufgenommen und nur unzureichend verdaut. Die Strategie, Kälber so schnell als möglich zum Wiederkäuer zu erziehen, ist veraltet und hat sich mittlerweile als nicht zielführend herausgestellt.

In den ersten Wochen nehmen Kälber in der Mutterkuhhaltung etwa sechs- bis zehnmal pro Tag Milch in kleinen Portionen von gut einem Liter auf. Die Kälber haben dabei so gut wie nie Durchfall. Dies muss das Vorbild für die Tränke auch im Milchviehbetrieb sein!
Kälberdurchfall kommt daher nicht von zu viel Milch, sondern von vielen anderen Fehlern: zu viel Milch pro Mahlzeit, zu niedrige Tränketemperatur, schlechte Hygiene bei den Eimern, verschmutzte Kälberboxen, schlechte Luft, feuchte Liegeflächen und ähnliches mehr.

Mehr Milch bringt vitalere Kälber

Stierkälber erhalten üblicherweise mehr Milch als weibliche Tiere und haben dennoch auch nicht öfter Durchfall als Kuhkälber. Besonders Kuhkälber danken hohe Milchmengen in den ersten Lebenswochen dann später, wenn sie ausgewachsen sind, durch bessere Gesundheit und höhere Leistung. Darüber hinaus wird bei höheren Milchmengen der Saugbetrieb eher befriedigt und Probleme mit gegenseitigem Besaugen werden vermindert. Ad-libitum-Tränke, also Milch zur freien Aufnahme, ist ein Gebot der Stunde. Sie kann in verschiedenen Formen (Warmtränke, angesäuerte Kalttränke) durchgeführt werden. Überlegenswert ist der Einsatz von Tränkeautomaten, mit denen Tiere in Gruppen individuell versorgt und langsam bis zur 10./12. Lebenswoche hin abgetränkt werden können.
Nähere Informationen auf www.ooe.lko.at unter Tiere/Rinder/Kälber und Jungvieh.
Beitrag von DI Franz Tiefenthaller, LK-OOE

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Start in ein neues Zeitalter der Zuchtrindervermarktung


Im Jahr 2016 befasste sich der Ausschuss des RZV Vöcklabruck intensiv mit der Zukunft der Zuchtrindervermarktung. Der Strukturwandel bei den rinderhaltenden Betrieben schreitet in hohem Tempo voran und die traditionelle Form der Vermarktung mit dem Beschicken von Versteigerungen wird für viele Betriebe aufgrund Zeitmangels nicht mehr möglich. Somit stellte sich die Frage, ob in Zukunft überhaupt noch Versteigerungen benötigt werden oder ob die Zuchtviehvermarktung Ab-Hof abgewickelt werden soll. Da man auf Erfahrungen in der Nutzkälbervermarktungen zurückgreifen kann, kam man zum Entschluss, dass die Versteigerung für eine faire Preisbildung auch in Zukunft notwendig sein wird. Jedoch müssen, wie auch vor einigen Jahren in der Kälbervermarktung, die Serviceleistungen an die Bedürfnisse der Mitglieder angepasst werden.

Der überwiegende Teil der in Regau aufgetriebenen Tiere stammt mittlerweile aus Laufstallhaltung und dieser Prozentsatz wird in den nächsten Jahren noch deutlich zunehmen. Bei einer Mitgliederumfrage wurde eruiert, dass das führig-Machen der Tiere ein Hauptgrund für viele Betriebe ist, nicht die Versteigerungen zu beschicken, sondern ihre Rinder Ab-Hof zu vermarkten. So wurden von den Mitarbeitern und Funktionären des RZV die ersten Marktstandorte mit Boxensystemen (Osterhofen, Wertingen, Mühldorf) besichtigt. Man konnte sich vom ruhigen Ablauf und der deutlichen Arbeitserleichterung dort überzeugen und kam schnell zu dem Entschluss, dass dieses System auch in Regau installiert werden soll. Da auch das Verbandsbüro 2017 von der Bezirksbauernkammer Vöcklabruck (Kündigung des Mietvertrags durch die Landwirtschaftskammer OÖ) in ein Gewerbeobjekt nahe der Versteigerungshalle verlegt wurde, wurde auch gleich die Errichtung von Büroflächen mit angedacht.



So begannen im Jahr 2018 die Planungsarbeiten für den Umbau der bestehenden Versteigerungshalle. Dem RZV Vöcklabruck war es ein Anliegen, keine zusätzlichen Grünflächen zu verbauen, deshalb kam ein Neubau nicht in Frage. Um den Gebäudebestand bestmöglich nutzen zu können, wurde das Planungsbüro HolzBauTechnik² aus Mondsee mit der Planung beauftragt. Neben dem Einbau des Boxensystems und der Aufstockung um den Bürotrakt wurden auch das Marktbüro und die Kantine sowie eine Waschhalle für die Rinder errichtet. Diese bietet mit einer Warmwasser-Hochdruckanlage und Heizmöglichkeit über eine Betonkernaktivierung besten Komfort für Mensch und Tier. Insgesamt bietet dieses System Platz für 140 Zuchtrinder und soll so den künftigen Anforderungen an eine moderne und schlagkräftige Vermarktungsanlage gerecht werden. In Summe werden rund 1,85 Mio. netto investiert, um diese Versteigerungsanlage wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Dieses Projekt wurde im Rahmen der Förderrichtlinie „Verarbeitung, Vermarktung und Entwicklung landwirtschaftlicher Erzeugnisse“ gefördert.


Eröffnung mit LR Max Hiegelsberger, LK Präsidentin Michaela Langer-Weninger und Dr. Hubert Schreiner 


Europäische Kommission - Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung

Homepage des BMLRT

Homepage Land Oberösterreich







Neuer Bürostandort Versteigerungshalle Regau

Ab sofort sind wir in unserem neuen Bürostandort in der Versteigerungshalle Regau, Buchbergstr. 12, 4844 Regau für Sie erreichbar. Die Telefonnummern und E-Mailadressen sind vom Standortwechsel nicht betroffen und bleiben daher unverändert.


 



 


Kurzfilm zum Thema Kälbertransport

Der Film zum Thema „Kälbertransport“ zeigt am Beispiel eines Langstreckentransportes von Bergheim nach Vic in Spanien, wie Kälbertransporte aus Österreich nach Spanien ablaufen. Die Fotos und Videos wurden mit Handykameras bei der Begleitung eines Transportes am 24. und 25.6.2019 aufgenommen.

 

Kälber richtig für die Vermarktung vorbereiten 
Bei der Vorbereitung von Kälbern für organisierte Absatzveranstaltungen sind einige Punkte zu beachten, um einerseits für den Verkäufer den maximalen Erlös und für den Käufer Zufriedenheit mit dem erworbenen Tier zu gewährleisten.

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A2-Milch

Was ist A2-Milch eigentlich? Dr.Simone Jung, Wissenschaftliche MA der Bayern Genetik GmbH, hat in einem Informationsblatt die wichtigsten Eckdaten zusammengefasst.

Zum Infoblatt A2-Milch 




Viehverkehrsschein für Versteigerungskälber notwendig!!!

Geschätzte Kälberlieferanten,

Da es in letzter Zeit vereinzelt zu Beanstandungen durch Kontrollorgane der AMA sowie der Veterinär-abteilung des Landes OÖ gekommen ist, sind wir ab sofort verpflichtet, für alle zur Vermarktung in der Versteigerungsanlage Regau angelieferten Tiere, einen Viehverkehrsschein zu verlangen und diesen 7 Jahre aufzubewahren.
Wir möchten Sie daher bitten, in Zukunft für alle anzuliefernden Kälber einen solchen Schein auszustellen (Formular kann im Internet unter www.rzv.at im Menüpunkt Versteigerung - Viehverkehrsschein heruntergeladen werden und liegt im Verbandsbüro bzw. im Versteigerungsbüro auf), zu unterschreiben und bei der Anlieferung unseren Mitarbeitern zu übergeben bzw. den Kälbertransporteuren mitzugeben.

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung und hoffen weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

Franz Gstöttinger

Geschäftsführer

Zum Viehverkehrsschein